Presseberichte 2017

Pfaffenhofener Kurier vom 24. April 2017

Ein schaurig-schöner Spuk

Niederlauterbach (WZ) Nebel wabert übers Moor, eine schrullige Verrückte macht schaurige Vorhersagen und – so viel sei verraten – es bleibt nicht bei einer Leiche. Gruselig, makaber und unheimlich lustig im wahrsten Sinne des Wortes geht es heuer auf der Niederlauterbacher Theaterbühne zu.

Schuld an der ganzen Misere ist ja eigentlich das „Amt für Bestattungen und andere freudige Familienereignisse“: Es streicht den beiden Totengräbern Schippe und Schaufe, die ihr karges Auskommen im tristen Moortaler Moos finden, den Monatslohn. Bezahlt wird künftig nur noch pro Begräbnis! „Da müssen ja mindestens zwei Leute pro Monat ins Gras beißen“, das können sich die beiden ansonsten nicht besonders hellen Köpfe leicht ausrechnen. Klar ist: „Nur mit einer Leich wird man reich!“ Eine Flasche Gift, die in der heruntergekommenen Dorfschenke herumsteht, kommt da gerade recht. Dazu der seltsame Fluch der Dorfhexe – und schon ist den beiden „Graberern“ ein „saublöder Unfall“ passiert. So geistern plötzlich ein paar Gespenster über die Bühne, die nicht nur den Totengräbern keine Ruhe lassen, sondern das ganze Dorf in den Wahnsinn treiben.

Ein „außergewöhnliches Stück“ hatte Regisseur Christian Forsthofer dem Publikum heuer eingangs angekündigt. Tatsächlich ist der bayerische Dreiakter „Gspenstermacher“ von Ralph Wallner eine „Mords-Gaudi“ im wörtlichen Sinn: Es dreht sich um Tod und Sterben, um Gespenster, Gräber und Flüche. Es mangelt nicht an schwarzem Humor, makabren Szenen und derben Sprüchen. Trotz allem wird das Stück, das vor allem im zweiten und dritten Akt an Tempo und Spannung gewinnt, niemals pietätlos, sondern bleibt durchwegs lustig.

Viel Wortwitz und jede Menge Situationskomik kommen den Schauspielern entgegen, die ihre Talente voll ausspielen können. Entsprechend passend besetzt sind die Charaktere: Stefan Ottowitz und Wolfgang Breitner als die beiden skurrilen Totengräber-Brüder Schippe und Schaufe sind nicht nur optisch ein herrliches Gespann. Marion Widl ist die Rolle der resoluten Wirtin Rosa Moderer auf den Leib geschrieben, das Gleiche gilt für Anita Pauly als reiche Witwe – beide spielen ihre Rollen als ewige Konkurrentinnen im Dies- und im Jenseits wunderbar aus. Nicht mehr wiederzuerkennen ist Martina Pauly als Karten legende Philomena: Dank Maske (übrigens ihr eigener Part) um Jahrzehnte gealtert, merkt man ihr zudem überhaupt nicht an, dass sie zum ersten Mal auf der Bühne steht und noch dazu kurzfristig für eine verletzte Kollegin eingesprungen ist. Zweiter Neuzugang ist Barbara Ostermeier, die gut die vermeintlich brave Lena verkörpert, der man gar nicht ansieht, dass sie es faustdick hinter den Ohren hat. Auch Tobias Egerer als fescher „Schnuckl-Knecht“ und Andreas Pauly als Schuaster-Jackl und eifrig umworbener Junggeselle sind in ihren etwas kleineren Rollen eine Topbesetzung.

Vergnügliche Stunden und einige Lachtränen bescherten die Niederlauterbacher Laienspieler ihrem Publikum in den bisherigen Vorstellungen. Am kommenden Wochenende, da wird noch zweimal im ausverkauften Reich-Saal gespielt, wird das nicht anders sein – da kann man Gift drauf nehmen.

Von Katrin Rebl


Hallertau.info am 18. April 2017

Es rumort im Moor

Niederlauterbach (ls) „Es liegt ein Unheil in der Luft. Man soll sich ned streiten, wenn a Grab no so frisch ist.“ Hätten sie nur allesamt bei der Moorwirtin der Dorfverrückten Philomena geglaubt – es wäre ihnen ein Unheil erspart geblieben. Die Theatergruppe Niederlauterbach bringt Ralph Wallners „Gespenstermacher“ auf die Bühne, und das mit viel Charme und bayerisch-tiefschwarzem Humor.

Es ist ein echter Krimi in drei Akten. Eine tote Moorwirtin im Bett, eine nicht recht viel lebendigere Großbäuerin mit dem Gesicht im Kuhfladen, und überall scheint nur der Allmächtige seine Finger im Spiel zu haben. Verdächtigt werden können viele. Sind es die Totengräber, die vom Amt für Bestattungen und sonstige freudige Familienereignisse nun nur noch pro Leiche abgerechnet werden? Oder war es die vermeintliche Erbin Lena, die passgenau auftritt, nachdem die Moorwirtin ihren letzten Atemzug tat? Oder zeigt sich gar ein Schuster verantwortlich, der sich durch Mord endlich Ruhe von seinen zwei bissigen Verehrerinnen erhoffte?

Es bleibt Philomenas Gespensterfluch, der das Dorf in Unruhe versetzt. „Seelen, de durch eier Streben einst verlieren moi ihr Leben, solln als Geister euch recht plagen, bis ihr lernts, aa zu entsagen!“ Denn so hatte das Dorf zwar eine Wirtin und eine Bäuerin weniger, doch dafür merkwürdige Vorkommnisse und gar schaurige Ereignisse mehr. Türen gehen auf und zu, Dinge liegen an einem anderen Platz, der Baatzbauer wird im Klohäusl eingesperrt. Erst, als die Protagonisten lernen, materiellen Verzicht zu üben, geht die Welt im Moor wieder seinen althergebrachten Lauf.

„Wallner war ein Querdenker. Seine Stücke sind immer mystisch, über Teufel und Tod. Das ist mal etwas anderes“, so Regissereur Christian Forsthofer. Und es stimmte, es war eine prickelnde Atmosphäre auf der Bühne, die fast an Kobells Brandner Kaspar erinnerte. Vergänglichkeit und Tod und der Gedanke, was von uns bleibt, wenn es vorbei ist – Themen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Doch es klingt ernster, als es ist. War es im ersten Moment doch ein Frontalangriff auf die Bauchmuskulatur, der mit stimmigen Gags und unterhaltsamen Dialogen mit viel Biss zu beeindrucken wusste.

Und das nicht zuletzt durch die Schauspieler. Fast schon makabere Scherze gingen da einer Marion Widl als Moowirtin Rosa Moderer über die Lippen. Ihre resolute Art und ihre spitzzüngigen Schlagabtausche mit der Erzrivalin Vevi Veichtl, gespielt von Anita Pauly, wurden eigentlich nur noch getoppt vom Schabernack, mit dem sie hochmotiviert die Dorfgemeinschaft um den Verstand brachten. „Woast, I bin eher wia des schöne Schneewittchen, aber du bist von da schiachn, bösen Stiafmuatter höchstens da linke große Zehanagel, der vor lauter Fuaßpilz scho obafault!“ Die beiden Darstellerinnen sparten nicht mit Pathos und Leidenschaft, kein Wunder also, dass das Publikum lauthals die sture Wirtin und die aufgetakelte Bäuerin feierten.

Auch Tobias Egerer wusste in seiner Rolle als anfangs sympathischer Knecht zu glänzen. Seine Charakterentwicklung zum eingebildeten Großbauern, die ihn fast die Liebschaft mit der hübschen Lena versaut, war nicht nur äußerst überzeugend, sondern auch mit viel Gespür für Stimmung gespielt. Andreas Pauly als Schuaster-Jackl gab ein ebenso charmantes Bild ab, obwohl ihn der geballte Unsinn der beiden Geister am härtesten traf. Fast schon akrobatisch weicht er den fliegenden Stühlen aus und bleibt dabei seiner einnehmenden Figur treu.

Doch kam man an diesem Abend einfach nicht am fast schon preisverdächtigen Spiel der beiden Totengräber vorbei. Stefan Ottowitz als Schippe und Wolfgang Breitner als Schaufe sorgten beim Publikum für lautstarkes Gelächter. Breitners Augenakrobatik und seine dümmliche Miene harmonierten perfekt mit Ottowitz hemdsärmliger Art. Vor allem, als die beiden es auf die schrullige Philomena abgesehen haben, blieb kein Auge trocken. „Vielleicht verspeis ma di selber aa no. Mir hom scho lang koa zaachs Jungferngulasch mehr ghabt“, tönte es da über die Bühne.

Dargestellt wurde die schrullige Verrückte von Martina Pauly und der konnte man kaum abkaufen, dass sie zum ersten Mal aktiv auf der Bühne stand. Zusammen mit Barbara Ostermeier als Lena gab sie ihre schauspielerische Premiere, und die konnte sich mehr als sehen lassen. Und vor allem vor Pauly kann man nur den Hut ziehen, war sie doch gar nicht für die Rolle vorgesehen, musste aber für eine verletzte Kollegin einspringen. „Ich hab das alles an einem Wochenende mit Vollgas gelernt“, erzählte die Schauspielerin nach der Premiere. Der Qualität ihrer Darbietung tat das aber keinen Abbruch.

Für das Ensemble hieß es nach der gelungene Premiere erst einmal „Heute wird gefeiert, bis der Stodl brennt!“, um es mit den Worten von Totengräber Ottowitz zu sagen. Zu Recht ist das Stück bereits für alle Vorstellungen nahezu ausverkauft. Wer sich die moorig-schaurige Geschichte trotzdem nicht entgehen lassen will, der kann mit viel Glück noch eine Karte aus den Restbeständen ergattern.


Pfaffenhofener Kurier vom 02. März 2017

Vorverkauf ab Sonntag

Niederlauterbach (WZ) Auf bewährte Darsteller und neue Gesichter setzt Regisseur Christian Forsthofer bei dem Stück „Gspenstermacher“, das die Theatergruppe Niederlauterbach im Gasthaus Reich präsentieren wird.

Aufführungstermine sind: Ostersonntag, 16. April, 14 und 20 Uhr, Ostermontag, 17. April, 19 Uhr, Freitag, 21. April, 20 Uhr, Samstag, 22. April, 20 Uhr, Sonntag, 23. April, 19 Uhr, Freitag, 28. April, 20 Uhr, Samstag, 29. April, 20 Uhr. Für die Nachmittagsvorstellung gibt es keinen Vorverkauf; Einlass ist ab 13 Uhr. Der Vorverkauf startet am kommenden Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Gasthaus Reich, für jeden Aufführungstermin wird es wieder einen extra Platz zum Anstellen geben. Ab Montag gibt es die Karten bei Metzgerei Breitner, Niederlauterbach, (08442) 17 11 und nach Geschäftsschluss bei Rita Breitner, Weinzierlstraße 1 a, (08442) 95 64 18. Freie Sitzplätze können täglich nach 20 Uhr auf der Homepage eingesehen werden unter www.theatergruppe-nlb.de.


freising-online am 20. Februar 2017

Zu Ostern wird es todkomisch

Auf bewährte Darsteller und neue Gesichter setzt Regisseur Christian Forsthofer bei dem Stück „Gspenstermacher“ von Ralph Wallner , das die Theatergruppe Niederlauterbach ab Ostersonntag im Gasthaus Reich präsentieren wird.

Die engagierte Gruppe ist fleißig am Proben, Bauen und Organisieren, damit sie „ihr Publikum“ nach bekannter Manier verwöhnen kann. Da Schippe und da Schaufe, seinesgleichen Totengräber, haben es nicht leicht, wenn eine neue Verordnung besagt, dass nur noch pro Begräbnis entlohnt wird, wo das Geld eh nie reicht. Wie schnell gelangt da eine Flasche Gift zu einer ganz neuen Bedeutung. Wer gerne den Alltag für ein paar Stunden den Rücken kehren und stattdessen herzhaft die Lachmuskeln strapazieren möchte, sollte die nachstehenden Termine festhalten. Aufführungstermine sind:
Ostersonntag, 16. April um 14 und 20 Uhr, Ostermontag, 17. April, 19 Uhr, Freitag, 21. April, 20 Uhr, Samstag, 22. April, 20 Uhr, Sonntag, 23. April, 19 Uhr, Freitag, 28. April, 20 Uhr und Samstag, 29. April, 20 Uhr. Für die Nachmittagsvorstellung am Ostersonntag gibt es keinen Vorverkauf. Einlass ist ab 13 Uhr. Der Kartenvorverkauf startet am Sonntag, 5. März, von zehn bis zwölf Uhr im Gasthaus Reich. Hier wird das bewährte System beibehalten: Damit die Abwicklung zügig vorangeht, wird es für jeden Aufführungstermin einen extra Platz zum Anstellen geben. Ab Montag, 6. März, können Karten bei Metzgerei Breitner, Niederlauterbach, Oberlauterbacher Straße 9 unter Telefon 08442/1711 und nach Geschäftsschluss bei Rita Breitner, Weinzierlstraße 1a, Telefon 08442/956418. Freie Sitzplätze können täglich nach 20 Uhr auf der Homepage unter www.theatergruppe-nlb.de eingesehen werden.

Quelle: freising-online


Hallertau.info am 17. Februar 2017

Gespenstermacher auf der Bühne

Niederlauterbach (hal/rt) Auf bewährte Darsteller und auch neue Gesichter setzt Regisseur Christian Forsthofer bei dem Stück „Gspenstermacher“ von Ralph Wallner , das die Theatergruppe Niederlauterbach ab Ostersonntag im Gasthaus Reich präsentiert. Das engagierte Ensemble ist bereits fleißig am Proben, Bauen und Organisieren, damit es sein Publikum nach bekannter Manier unterhalten kann. Der Ticket-Vorverkauf startet am 5. März.

Das Stück handelt von Schippe und da Schaufe, ihres Zeichens Totengräber, denen das Leben nicht gerade leicht ist. Eines Tages erfahren die beiden Graberer, dass künftig ihr ohnehin schon spärliches Gehalt gestrichen, ihnen dafür eine – geringe – Prämie pro Begräbnis bezahlt wird. Eine gefundene Flasche Gift lässt da schnell finstere Gedanken aufkommen. Der Fluch der Dorfverrückten Philomena tut sein weiteres, und Gespenster geistern durchs Dorf.

Wer gerne den Alltag für ein paar Stunden den Rücken kehren und stattdessen herzhaft die Lachmuskeln strapazieren möchte, ist bei dieser Komödie richtig.

Folgende Aufführungstermine sind geplant:

Ostersonntag, 16. April, 14 und 20 Uhr,
Ostermontag, 17. April, 19 Uhr,
Freitag, 21. April, 20 Uhr,
Samstag, 22. April, 20 Uhr,
Sonntag, 23. April, 19 Uhr,
Freitag, 28. April, 20 Uhr,
Samstag, 29. April, 20 Uhr.

Für die Nachmittags-Vorstellung am Ostersonntag gibt es keinen Vorverkauf; Einlass ist ab 13 Uhr. Der Kartenvorverkauf für alle übrigen Termine startet am Sonntag, 5. März, von 10 bis 12 Uhr im Gasthaus Reich. Dabei wird das bewährte System beibehalten: Damit die Abwicklung zügig über die Bühne geht, wird es für jeden Aufführungstermin eine eigene „Ausgabe-Stelle“ für die Tickets geben.

Ab 6. März können Karten dann auch bei der Metzgerei Breitner in Niederlauterbach (Oberlauterbacher Straße 9, Telefon 0 84 42 – 17 11) sowie nach Geschäftsschluss bei Rita Breitner (Weinzierlstraße 1a, Telefon 0 84 42 – 95 64 18 erstanden werden. Jeweils noch freie Sitzplätze können täglich nach 20 Uhr auf der Homepage eingesehen werden unter www.theatergruppe-nlb.de.


Pfaffenhofen-today.de am 17. Februar 2017

Morbides Schauspiel in Niederlauterbach

Theatergruppe bringt ab Ostersonntag im Gasthaus Reich das Stück „Die Gespenstermacher“ auf die Bühne – Der Ticket-Vorverkauf startet am 5. März

(ty) Auf bewährte Darsteller und auch neue Gesichter setzt Regisseur Christian Forsthofer bei dem Stück „Gspenstermacher“ von Ralph Wallner , das die Theatergruppe Niederlauterbach ab Ostersonntag im Gasthaus Reich präsentieren wird. Das engagierte Ensemble ist bereits fleißig am Proben, Bauen und Organisieren, damit es sein Publikum nach bekannter Manier unterhalten kann. Der Ticket-Vorverkauf startet am 5. März.

Worum es in dem Stück geht? Da Schippe und da Schaufe, ihres Zeichens Totengräber, haben es nicht leicht, wenn eine neue Verordnung besagt, dass nur noch pro Begräbnis entlohnt wird, wo das Geld eh nie reicht. Wie schnell gelangt da eine Flasche Gift zu einer ganz neuen Bedeutung…

Folgende Aufführungstermine sind geplant:
• Ostersonntag, 16. April, 14 und 20 Uhr,
• Ostermontag, 17. April, 19 Uhr,
• Freitag, 21. April, 20 Uhr,
• Samstag, 22. April, 20 Uhr,
• Sonntag, 23. April, 19 Uhr,
• Freitag, 28. April, 20 Uhr,
• Samstag, 29. April, 20 Uhr.

Für die Nachmittags-Vorstellung am Ostersonntag gibt es keinen Vorverkauf, Einlass ab 13 Uhr. Der Kartenvorverkauf für alle übrigen Termine startet am Sonntag, 5. März, von 10 bis 12 Uhr im Gasthaus Reich. Dabei wird das bewährte System beibehalten: Damit die Abwicklung zügig über die Bühne geht, wird es für jeden Aufführungstermin eine eigene „Ausgabe-Stelle“ für die Tickets geben.

Ab 6. März können Karten dann auch bei der Metzgerei Breitner in Niederlauterbach (Oberlauterbacher Straße 9, Telefon 0 84 42 – 17 11) sowie nach Geschäftsschluss bei Rita Breitner (Weinzierlstraße 1a, Telefon 0 84 42 – 95 64 18 erstanden werden. Jeweils noch freie Sitzplätze können täglich nach 20 Uhr auf der Homepage eingesehen werden unter www.theatergruppe-nlb.de.